Denkschrift Dieter Spethmann, Thyssen, Krupp, Euro, Wirtschaft, Krise, Euro-Austritt, Arbeitslosigkeit

Im Namen des Euro arbeitslos

Dieter Spethmann
München 2012

Der ehemalige Thyssen-Chef Dieter Spethmann legt mit seiner neuen Denkschrift „Im Namen des Euro arbeitslos“ ein flammendes Plädoyer für einen Wechsel der europäischen und deutschen Wirtschaftspolitik vor. So zeichnet er anhand der steigenden Arbeitslosenzahlen die Wirtschaftskrise nach und fordert ein radikales Umdenken der Regierungschefs, um einen Zusammenbruch der Währungsunion zu verhindern. Angesichts der realwirtschaftlichen Entwicklung und vor dem Hintergrund anderer historischer Beispiele argumentiert Spethmann, den südeuropäischen Schuldnerstaaten den Austritt aus dem Euro zu ermöglichen, um so letztendlich auch den deutschen Wohlstand zu retten.
Neumann & Kamp Historische Projekte arbeitete an den wirtschaftshistorischen Recherchen der Denkschrift mit.


„Die neueste Denkschrift des umtriebigen Ex-Thyssen-Chefs Dieter Spethmann beleuchtet die katastrophale Situation des Arbeitsmarktes innerhalb der EU. So befindet sich die Arbeitslosigkeit in einigen Mitgliedsstaaten wie Griechenland und Spanien auf historischen Höchstständen – Tendenz weiter steigend. ... Wer auf der Suche nach gut komprimierten und verdichteten Daten zur Situation des EU-Arbeitsmarktes ist und zudem über den Tellerrand blicken will, der ist mit der kurzweiligen Broschüre von Dieter Spethmann sicherlich bestens bedient. Bei gerade einmal 48 Seiten kommt er auf stattliche 85 Fußnoten und fünf Seiten Quellangaben – weiterführender Recherche steht damit nichts im Wege. Zudem liefert er konkrete Lösungsansätze und bezieht klar Position.“
Rezension in Smart Investor 03/2013